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Panoramabilder: von der Faszination des Rundumblicks

Panoramabilder: von der Faszination des Rundumblicks

Was sind Panoramabilder und warum faszinieren sie uns so? In diesem Blogbeitrag verraten wir Ihnen mehr zu den ganz besonderen Aufnahmen. Außerdem erfahren Sie, ob Panoramabilder ein Phänomen der Moderne oder doch viel älter sind als gedacht.

Panorama und Panoramabilder: Was heißt das eigentlich?

Der Begriff “Panorama” lässt sich auf die zwei griechischen Wörter “pan” (“ganz”, “alles”) und “horao” (“sehen”) zurückführen und bedeutet so viel wie “Allessicht”. Panoramaaufnahmen oder auch die Panoramafotografie sind Sammelbegriffe für verschiedene Techniken, mit deren Hilfe Fotografen Bilder mit einem sehr großen Blickwinkel anfertigen. Der Blickwinkel eines solchen Panoramabildes kann bis zu 360° betragen.

So lange gibt es das Panoramabild schon

Die Realität möglichst authentisch und lebendig in Bildern festzuhalten, wünschen sich Menschen schon seit vielen Jahrhunderten. Um dies zu erreichen, wurden die Techniken dazu immer weiter entwickelt – von Rundgemälden über analoge Panoramafotografie bis hin zur heute genutzten digitalen Fotografie in Verbindung mit Virtual Reality.

Frühe Maler fertigten bereits sehr breitformatige Bilder an und erschafften dank ihres guten Auges und Vorstellungsvermögens beeindruckende Aufnahmen von Landschaften und anderen Motiven. Aus diesen frühen Werken entwickelten sich mit der Zeit die zylindrischen Rundaufnahmen, die wir heute noch unter dem Begriff Panorama kennen. Die Technik des Rundbilds wurde vom irischen Maler Robert Baker (1739 – 1806) erfunden und im Jahr 1787 patentiert. Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren solche Panoramen als frühe Massenmedien außerordentlich populär. Die Rundbilder erreichten oft eine Höhe von 15 Metern und besaßen einen Umfang von 100 oder mehr Metern – beeindruckende Maße! Etwa um 1830 herum versahen die Künstler ihre Rundbilder zudem mit einem dreidimensionalen Vordergrund aus Figuren und Requisiten und verstärkten so den Eindruck des Betrachters, selbst Teil der Szenerie zu sein.

Auch in der frühen Fotografie der 1830er Jahre gab es Bestrebungen, den Blickwinkel der Aufnahmen zu vergrößern. Das gelang bis in die 1970er Jahre jedoch nur, indem einzelne Fotos wie in einem Puzzle zu großen Panoramen zusammengefügt wurden – mit mitunter eher bescheidenen Resultaten. Seit den 1970er Jahren erlebten großformatige Panoramen dank moderner Technik schließlich eine regelrechte Renaissance.

Panoramafotografie heute: ungeahnte Möglichkeiten

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Bild: © Nathan Wright auf Pixabay

Die digitale Revolution hat dazu geführt, dass Panoramabilder nun auch in kleineren Maßstäben eingesetzt werden können. Zu den wichtigsten Entwicklungen im Zuge der Digitalrevolution gehört zweifelsohne das Kugelpanorama: Dank seines breiten Formats und des großen Blickwinkels ermöglicht es erstmals einen echten Rundumblick. Zudem wurden spezielle Panoramakameras und Software entwickelt, mit denen die Rundfotos erstellt und zusammengefügt werden können. Online-Applikationen und begehbare virtuelle Realitäten haben schließlich dazu geführt, dass Panoramabilder und 360° Fotos einen unglaublichen Boom erleben.

Panoramabilder sind heute pixelstarke, unglaublich detailreiche Aufnahmen, die in Sekundenschnelle erstellt werden. Dank der passenden Software können die Aufnahmen durch zusätzliche Features und ergänzenden Content angereichert und mittels VR-Brillen erlebt werden. Interaktive Rundgänge durch Locations, Teamvorstellungen und Büroführungen für Bewerber oder auch virtuelle Produktpräsentationen sind nur einige der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Panoramabilder.

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