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Allgemeine Geschäftsbedingungen | panomago

§1 Anwendungsbereich

(1) panomago bietet Leistungen zur Erstellung von 360-Grad-Inhalten (interaktive, virtuelle Rundgänge und 360-Grad-Videos), 3D-Visualisierungen, Imagefilme sowie damit verbundene Service- und Beratungsleistungen an. Die folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen panomago und dem Auftraggeber. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
(2) Auftraggeber im Sinne der Geschäftsbedingungen sind Unternehmer, zu denen natürliche, juristische oder rechtsfähige Personengesellschaften zählen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird und die in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
(3) Entgegenstehende, zusätzliche oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsinhalt, es sei denn, panomago hat ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt. Diese AGB gelten auch dann, wenn panomago eine Leistung an den Kunden unter Kenntnis seiner entgegenstehenden oder abweichenden Bedingungen ohne Vorbehalt erbringt.
(4) Ergänzende oder abweichende Vereinbarungen zu den AGB von panomago, die zwischen dem Kunden und panomago zur Ausführung eines Vertrags getroffen werden, sind in dem Vertrag schriftlich festzulegen. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

§2 Vertragsschluss

(1) Der Vertrag über die Konzeption und / oder die Erstellung von 360°-Inhalten kommt zustande, indem der Auftraggeber einen Auftrag erteilt und panomago dessen Annahme schriftlich bestätigt.
(2) Mündliche Zusagen von panomago bzw. seinen Angestellten, die vor Vertragsschluss abgegeben werden, sind rechtlich unverbindlich und werden durch den Vertragsabschluss ersetzt, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
(3) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
(4) panomago erbringt die vereinbarten Leistungen für den Auftraggeber. Eine Haftung gegenüber Dritten übernimmt panomago vorbehaltlich einer ausdrücklichen abweichenden Vereinbarung nicht.

§3 Pflichten des Auftraggebers

(1) Soweit für die vertragsgemäßen Ausführung der Leistung erforderlich, gewährleistet der Auftraggeber panomago zu einem gemeinsam vereinbarten Termin Zugang zu seinen Räumen bzw. in zuzurechnende Räume Dritter.
(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle zur ordnungsgemäßen Auftragsausführung erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen. Dazu gehört insbesondere auch der einwandfreie Zustand der Räumlichkeiten. Sollten durch notwendige Aufräumarbeiten Verzögerungen im Ablauf entstehen, ist panomago dazu berechtigt, diese zum regulären Stundensatz zusätzlich in Rechnung zu stellen.
(3) Der Auftraggeber ist dazu verpflichtet, die aufzunehmenden Bereiche frei von personenbezogenen und sensiblen Daten zu halten. Anmaßende, pornografische, verfassungsfeindliche oder sittenwidrige Darstellungen und Gegenstände müssen entfernt werden. panomago weist ausdrücklich darauf hin, dass im Nachhinein keine Bildbereiche geschwärzt oder ausgeblendet  werden können bzw. nur nach schriftlicher Beauftragung und im Rahmen der technischen Möglichkeiten von panomago.
(4) Der Auftraggeber steht dafür ein, dass keine Rechte Dritter (z.B. Urheber-, Marken-, oder Geschmacksmusterrechte) verletzt werden.

§4 Abnahme und Gewährleistungen

(1) Der Auftraggeber hat die Vertragsgemäßheit der Leistungen nach Erhalt zu prüfen und entsprechende Abnahme zu erteilen. Die Abnahme einer Leistung gilt als erteilt, wenn sie vom Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Tagen ab Bereitstellung mit aussagekräftiger Begründung verweigert oder bereits veröffentlicht wird. Bei einer etwaigen Verweigerung der Abnahme sind die Abnahmehindernisse detailliert zu beschreiben.
(2) Ein Mangel liegt vor, wenn sein Vorhandensein die Tauglichkeit der Leistung zum vereinbarten Zweck beseitigt oder stark beeinträchtigt. panomago weist darauf hin, dass die 360-Grad-Inhalte geringfügige Unregelmäßigkeiten (bspw. Unschärfe, Verzerrung, falsche Überlagerung der Bilder) aufweisen können, welche als geringfügige Mängel von der Gewährleistung ausgeschlossen sind.
(3) panomago schließt Nachbesserungen aus, die sich aufgrund von Versäumnissen aus den Pflichten des Auftraggebers ergeben oder außerhalb des Einflussbereichs liegen.
(4) Ist das Leistungsergebnis durch das Verschulden seitens panomago mangelhaft, so leistet panomago zunächst Gewähr durch Nachbesserung bzw. Nachholung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Auftraggeber grundsätzlich, jedoch mit einer detaillierten, schriftlichen Begründung nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung (Minderung) oder Rückgängigmachung des Vertrags (Rücktritt) fordern.

§5 Nutzungsrechte

(1) panomago ist Urheber der Virtuellen Rundgänge, 360° Videos und 3D-Visualisierungen sowie Miturheber der Imagefilme im Sinne des § 7 und § 8 Urheberrechtsgesetz (UrhG).
(2) Mit Einhaltung dieser AGB, sowie der im Auftrag vereinbarten Leistung, insbesondere der fristgemäßen Zahlung, räumt panomago dem Kunden ein einfaches Nutzungsrecht ein, die erstellten Inhalte abzurufen, für interne Zwecke zu nutzen, auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen oder in den Sozialen Medien zu teilen.
(3) panomago ist berechtigt, falls nicht abweichend vereinbart, die Teile und Inhalte der Werke im Rahmen der Eigenwerbung zu verwenden.
(4) Die Einräumung von Nutzungsrechten an Dritte durch den Auftraggeber bedarf der Zustimmung von panomago, soweit sie nicht bereits ausdrücklich vertraglich vereinbart werden.

§6 Vergütung

(1) panomago erhält für die vereinbarten Leistungen eine Vergütung basierend auf dem Angebot.

(2) Die Preise richten sich nach der jeweils gebuchten Leistung bzw. der individuellen Vereinbarung und sind dem jeweiligen Angebot zu entnehmen.
(3) Soweit sich die Realisierung eines Änderungswunsches des Auftraggebers auf die Leistungsbedingungen auswirkt, kann panomago eine angemessene Anpassung der Vergütung sowie die Verschiebung etwaig vereinbarter Termine verlangen.
(4) Die Abrechnung erfolgt mit gesonderter Rechnung. Eine Rechnung gilt spätestens drei Tage nach Rechnungsdatum als zugegangen, wenn der Kunde nicht ein späteres Zugangsdatum nachweist. panomago behält sich vor, auf eine Rechnungszusendung in Papierform zu verzichten und dem Kunden die Rechnungsdokumente in digitaler Form zukommen zu lassen oder sie ihm online (z.B. in einem Kundenportal) zum Download bereitzustellen und den Kunden hierüber zu informieren. In diesem Fall gilt die Rechnung spätestens drei Tage nach dem Bereitstellungsdatum als zugestellt.
(5) Der Auftraggeber verpflichtet sich, nach Rechnungseingang, unter Einhaltung der Zahlungsbedingungen den ausgewiesenen Betrag auf das in der Rechnung angegebene Konto von panomago zu überweisen.
(6) Kommt der Kunde in Zahlungsrückstand, ist panomago berechtigt, die unverzügliche Zahlung sämtlicher bis zur nächstmöglichen Vertragsbeendigung anfallender Beträge zu verlangen und für alle weiteren Dienste Vorkasse zu verlangen. Darüber hinaus ist panomago bei anhaltendem Zahlungsrückstand des Kunden berechtigt, das Vertragsverhältnis mit diesem zu beenden. Ein Zahlungsrückstand gilt als anhaltend, sofern dieser mehr als vier Wochen beträgt.
(7) Einwendungen des Kunden gegen Rechnungen von panomago sind innerhalb von zwei Wochen nach Rechnungszugang schriftlich anzuzeigen. Nach dieser Frist ist die Geltendmachung von Ansprüchen ausgeschlossen.

§7 Haftung

(1) panomago haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen haftet panomago gegenüber dem Auftraggeber nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Verletzung den Vertragszweck gefährden würde und auf deren Einhaltung der Auftraggeber daher berechtigterweise vertrauen darf. Bei der leicht fahrlässigen Verletzung von Kardinalpflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch auf den Betrag der Gesamtvergütung für den Auftrag, anlässlich welchem der Anlass zur Haftung besteht, beschränkt. Die Haftung für entgangenen Gewinn des Auftraggebers ist ausgeschlossen.
(2) panomago haftet nicht für Dienste außerhalb des eigenen Einflussbereichs, insbesondere nicht für die Nichtverfügbarkeit der Dienste aufgrund von Störungen des Internets.

§8 Nutzung von Diensten Dritter
(1) Für die Erstellung und das Hosting der Virtuellen Rundgänge werden unter Umständen die Dienste von Dritten in Anspruch genommen. Die Nutzung von Diensten Dritter erfolgt nach den AGBs dieser.

(2) Der Auftraggeber stellt panomago im Innenverhältnis von allen Ansprüchen wegen eines von ihm verursachten Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen der Dienste Dritter einschließlich der Kosten der notwendigen Rechtsverfolgung frei.

§9 Schlussbestimmungen

(1) Die Zusammenarbeit mit panomago erfolgt als jeweils selbständige Unternehmen und soll keine gesellschaftsrechtlichen Beziehungen zwischen den Parteien begründen.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so betrifft dies nicht die Wirksamkeit der Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Ganzen.
(3) Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher – auch internationaler – Gerichtsstand für alle sich aus der Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten Leipzig. panomago ist jedoch berechtigt, Klage am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu erheben.

Leipzig, 01.Oktober 2020